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Arte Giani
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Künstler der Galerie
04.09.2010 - 29.10.2010 Eröffnung 03.09.2010 --- 18:30

Jan Christian Pohl: OFF THE HOOK
Neue Bilder, Collagen, Skulpturen und Fotografien

"OFF THE HOOK" ist der Titel unserer dritten Einzelausstellung mit Jan Christian Pohl (*1975). "Aus dem Schneider sein" wäre eine mögliche Übersetzung. Aber auch etwas sehr Frisches und Neues wird so bezeichnet. Pohl zeigt neueste Arbeiten aus den Bereichen Malerei und Collage, Skulptur und Fotografie. Alle Arbeiten kreisen um das Thema Nachtleben und Partyszene. Jan Christian Pohl ist dort seit vielen Jahren aus einem besonderen Blickwinkel Insider der Geschehnisse der Nacht. Sein Blick ist nicht auf die Sensationen und Abstrusitäten des nächtlichen Treibens gerichtet, sondern vielmehr auf das Danach und Dahinter, auf die Leere, die einer durchfeierten Nacht unweigerlich folgt. Übrig bleiben die kläglichen Reste des Rauches, wie vielleicht ein zusammengefegter Haufen aus Scherben, Zigarettenkippen und Trinkhalmen oder ein kleiner Rest weißer Kristalle auf einer spiegelglatten Tischoberfläche. Etwas bleibt zurück, und Schnee ist nicht gleich Schnee. Auf diese einfache Formel könnte man Pohls Arbeiten wohl bringen.

"Neuschnee", 2010, Premium Pigment Print / Bütten, 27,8 cm x 37 cm

"Neuschnee", 2010, Premium Pigment Print / Bütten, 27,8 cm x 37 cm

24.06.2010 - 31.07.2010 Eröffnung 24.06.2010 --- 18:30

16 Jahre Arte Giani
"... und immer weiter" (Teil 1)

Zum 16-jährigen Bestehen der Galerie stellen wir einige Positionen zeitgenössischer Kunst vor, die wir ab 1999 in der Galerie zeigen: Michelle Concepción und Özcan Kaplan nähern sich von ganz unterschiedlichen Seiten den Grundfragen abstrakter Malerei, und beiden gelingt es, in ihren Bildern eine ganz eigene poetische Schwingung zu erzeugen. Der Bildhauer Wulf Kirschner konzentriert sich in seinen Stahlobjekten auf die geometrischen Grundformen, deren formale Strenge er durch aufgeschweißte Elektroden, die sich zu tanzenden Linien reihen, aufhebt. Ganz anders die emaillierten Stahlobjekte von Astrid Köppe: eigenwillige Formen, die irgendwie an Bekanntes erinnern, treten mit dem Betrachter in Kommunikation, auf den "Schildern" ebenso wie auf den präzise gezeichneten Papierarbeiten. Barbara Eitel beschäftigt sich mit Orten und deren Merkmalen und lässt diese in Raumreliefs von eindringlicher Dynamik fortleben. Jan Christian Pohl und Trevor Gould schöpfen aus dem unermesslichen Reservoir vorhandener Bildgeschichten und spielen mit dem reizvollen Mittel der Kontextverschiebung. Peter Schlör, Conny Bosch (beide Fotografie) und Stefan F. Konrad zeigen uns Dinge dieser Welt, die wir als Abstraktes und Gegenständliches zugleich erfassen können. Bei Alissa Walser, Malerin und Schriftstellerin, zeigt sich - stellvertretend für alle hier vorgestellten Künstler - die Reife und Originalität, mit der es ihr gelingt, den Gegenstand des Interesses in künstlerischer und philosophischer Hinsicht vollkommen zu durchdringen.


19.05.2010 - 18.06.2010 Eröffnung 19.05.2010 --- 18:30

Stefan F. Konrad
Das zentrierte Quadrat

In den neuen Arbeiten von Stefan F. Konrad tritt das Quadrat als Darstellungsform in den Vordergrund. Der Künstler erforscht in den abstrakten Kompositionen die vielfältigen Möglichkeiten, die sich ihm bieten, durch Teilung, Schichtung und Farbvariation die Starrheit des Quadrats ganz in Rhythmus, Tiefe und Klang aufzulösen. Für den Betrachter wird die spielerische Freude am Reichtum der Variationen ebenso fassbar, wie die gleichbleibende Energie, mit der der Künstler an den Werken gearbeitet hat. Auch Konrads Bronzefiguren waren schon auf quadratische Platten gesetzt. Das Quadrat diente ihm da bereits als Ordnungsgröße für die vom Raum umgebene Figur. In den abstrakten Kompositionen nun scheint der Künstler uns etwas über die Modellhaftigkeit der Welt erzählen zu wollen.

"o.T.", 2010, Gouache u. Bleistift/Papier, 20 x 20 cm

"o.T.", 2010, Gouache u. Bleistift/Papier, 20 x 20 cm

10.03.2010 - 14.05.2010 Eröffnung 10.03.2010 --- 18:30

Winfried Skrobek
Ausflug

In der Malerei von Winfried Skrobek spielen Licht und Farbe seit vielen Jahren eine zentrale Rolle. In seinen neuen Bildern nähert er sich diesem Thema auf eine für ihn ungewöhnliche Weise: Aus feinen Farbschichten erwachsen zarte Lichtstimmungen, in denen oft weite, nicht eindeutig zu bestimmende Landschaftsräume erkennbar werden, die sich bei näherer Betrachtung zu verändern scheinen. Doch ist Skrobeks Blick nicht auf die Landschaft selbst gerichtet, von der wir in seinen Bildern nur eine Ahnung bekommen, sondern auf die Stimmung des Lichtes, in der sie sich uns zeigt. Das Erscheinen und das Verlöschen von Licht und Farbe sind in seinen neuen Bildern das eigentliche Thema.

"o.T.", 2009, Acryl/Lw., 80 x 120 cm

"o.T.", 2009, Acryl/Lw., 80 x 120 cm