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Galerie Jacky Strenz
Kurt-Schumacher-Strasse 2
60311 Frankfurt a.M. - City

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0151 - 11649737
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Künstler der Galerie
11.09.2010 - 30.10.2010 Eröffnung 10.09.2010 --- 19:00

Pietro Sanguineti
CENTER




24.07.2010 - 05.09.2010 Eröffnung 23.07.2010 --- 19:00

Abschüssige Heiterkeit
Max Brand - Matthias Dornfeld - Gregor Hylla - Maria Loboda

In einer Hinsicht sind sich die vier KünstlerInnen der Abschüssigen Heiterkeit einig, und zwar in ihrer Vermeidung der Grundlage von Malerei: der Fläche. So scheinbar flach die scheinbare Flachware auch die Wände ziert, so plastisch gibt sie sich schon dem geringsten Annäherungsversuch zu erkennen. Um seiner Freude an ungebremster Farbigkeit und anarchischen Formen Anknüpfungspunkte zu liefern, beginnt Max Brand seine Materialschlachten mit der Anfertigung des Spielfeldes. Die bei Brand nebeneinander liegenden und somit nachvollziehbaren Schritte vom Suchen zum Finden sind bei Matthias Dornfeld als einander überlagernde Schichten mehr ahn- als sichtbar. Dornfelds figurative Motive sind Endstufe einer Entwicklung, die noch unterhalb der Fläche rumort. Aufgrund ihrer kantigen Flächigkeit bilden Dornfelds Schemen das Scharnier zwischen dem Aufruhr, den Brands Objekte um sich verbreiten, und der Disziplin, mit der sich Gregor Hyllas konkrete Malerei in sich zurückzieht. Die exakte Umsetzung ausgeklügelter Konzepte ergibt eine Gliederung der Bildfläche in horizontale, vertikale und diagonale Zonen in den Grundfarben sowie weniger Mischungen. Auf dem Raster bauen auch Maria Lobodas Collagen auf, doch wird die Gewebestruktur von tänzeri-schen Fremdkörpern überlagert. Unregelmäßig konturierte Formen bewegen sich über dem Geflecht und erzeugen so einen Luftraum vor dem Teppich aus miteinander verspannten Linien.

Maria Loboda

Maria Loboda

29.05.2010 - 18.07.2010 Eröffnung 28.05.2010 --- 19:00

Emanuel Seitz




19.03.2010 - 16.05.2010 Eröffnung 19.03.2010 --- 19:00

Jan Wagner
INTERPRETIERT OSTERN - wohnen, dekorieren, glauben

Jan Wagners Arbeiten bewegen sich im Kontext der Moderne. Er zitiert Bilder und Ideen, verlängert einzelne Aspekte und verbindet sie zu einem ästhetischen Geflecht aus Zeichen und poetischen Figuren. Durch die Inszenierung der Skulpturen in Gruppen, werden die einzelnen abstrakten Arbeiten mit einer konkreten, narrativen Bedeutung aufgeladen und zu einer Szene verbunden. Sie bewohnen einen hybriden Raum, in dem sie gleichzeitig für sich und als Referenzpunkte existieren. Ostern. Die Installation besteht aus vier Skulpturen, einem Sessel, einem Bild und einer Videoprojektion. Das Video bezieht sich auf Paul Theks visiting groupshow: Ark, Pyramid, Easter von 1973, im Kunstmuseum Luzern. Theks Ausstellung, eine Vision von Leben und Tod und eine Hymne auf die Einheit beider in Veränderung und Transformation, ist ein Beispiel für die Verwendung christlicher Symbolik und ihren Kurzschluss mit der Grammatik der modernen Kunst. Theks direkter, ästhetischer Zugriff über das Material, die Geste und die Aktion aktualisierte die bekannte Ikonographie.